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| Abb.: Larven im Kompost |
Symptomatik und Biologie:
Treten im Kompost größere Larven auf (4 cm), mit (hier aber im Vergleich recht kurzen) Brustbeinen, zudem bauchwärts auch etwas gekrümmt werden schnell Erinnerungen an "Engerlinge" und damit Maikäfer wach. Unbedacht werden dann schnell die vermeintlichen Schädlinge abgetötet. Es handelt sich hier jedoch nicht um Maikäferlarven sondern um Larven vom Rosenkäfer. Der Gemeine Rosenkäfer (Cetonia aurata), übrigens einmal Insekt des Jahres 2000, zählt ebenfalls zu den Blatthornkäfern (dessen Larve ist somit auch ein Engerling), jedoch mit dem wesentlichen Unterschied, dass diese Larven grundsätzlich auf die Zersetzung von abgestorbenen Pflanzenteilen beschränkt bleiben, somit nicht zu Wurzelschäden führen und auch nicht bekämpft werden sollten (die Larvenentwicklung dauert meist 2-3 Jahre). In Rückenlage bewegen sich die Larven übrigens raupenartig vorwärts, auch besitzen sie zahlreiche braune Hare und klauenlose, recht schwach entwickelte Beine. Diese Engerlinge kommen natürlicherweise im Mulm alter, hohler Laubbäume vor (Wald). Im Garten sind sie hingegen meist nur im Kompost anzutreffen. Über diesen werden Sie auch in den Garten eingeschleppt. Die metallisch, meist grün (aber nicht immer!) schimmernden Käfer (14-20 mm; im hinteren Teil der Flügeldecken mit kleinen, weißen Querflecken) sind recht schwerfällig und fliegen mit geschlossenen Flügeldecken. Sie leben nur wenige Monate (Flugzeit ca. Mai-Juli), treten auf den Blüten von Rosen (Namensgebung !), aber auch an Weißdorn, Holunder, Kirsche und Pflaume auf. Hier kommt es durch den Käfer zu einem vernachlässigbaren Blütenfraß.
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