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| Abb.: Raupen mit Gespinst |
Symptomatik und Biologie:
Innerhalb der Familie der Gespinstmotten (Yponomeutidae) sind in Mitteleuropa über 50 Arten anzuführen (häufige Gattung: Yponomeuta). Die Falter sind alle weitestgehend ähnlich, dabei fallen sie insbesondere durch ihre schneeweißen, gefransten Vorderflügel auf, die mit mehreren schwarzen Punkten, meist als Längsreihe ausgebildet, versehen sind. Die Raupen sind schmutziggelb bis grün bei nur geringer Behaarung und einer Länge im ausgewachsenen Zustand von etwa 20 mm, Kopfkapsel und Nackenschild sind unverkennbar dunkel gefärbt. Der Schlupf der Falter erfolgt im Sommer, artabhängig etwa im Juni-August. Nach der Begattung erfolgt die Eiablage in Form flacher, schuppenartiger Gelege an der Rinde von Trieben und Zweigen. Die Gelege werden zum Schutz von dem Weibchen mit einem Sekret überdeckt, das schnell verhärtet. Die innerhalb von wenigen Wochen schlüpfenden Raupen durchbeißen die unterste Sekretschicht, lassen jedoch die oberste Schicht unversehrt und überwintern als winzige Jungraupen unter diesem Sekretmantel. Häufig minieren die Raupen im zeitigen Frühjahr zuerst in den jungen Knospen und Blättern, beginnen dann jedoch rasch mit einer Gespinstbildung, in der sie als Gruppe den Fraß fortsetzen. Entsprechend der vorherrschenden Gespinstmottenarten können Schäden an Apfel, Weißdorn, Süßkirsche, Traubenkirsche, Schlehe, Pfaffenhütchen oder an anderen Sträuchern, Hecken oder auch Zierpflanzen vorkommen. Schwächung der Pflanzen bei einem mehrjährigen Befall. Deutliche Beeinträchtigung des Zierwertes der Pflanze.
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