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| Abb.: Käfer mit Fraßschaden |
Symptomatik und Biologie:
Je nach Witterung tritt in ganz Europa mit 2-3 Generationen pro Jahr der Rote Pappelblattkäfer (Chrysomela populi, Synonym: Melasoma populi) mit seinen Larven und Imagines schädigend an den Blättern von Pappeln, teils auch an Weide, auf. Der Fraß der Käfer erfolgt meist vom Blattrand aus. Nach der Überwinterung in der Bodenstreu tritt der Käfer (ca. 8-12 mm, Kopf und Halsschild dunkel gefärbt, rot gefärbte Flügeldecken mit schwarzer Nahtspitze !) etwa ab Mai auf den Pflanzen auf. Nach Reifungsfraß und Paarung kommt es zur Eiablage (meist in mehreren Schüben; mehrere Hundert Eier pro Weibchen), wobei die Eier als Gelege (30-60 Stück; Einzelnes Ei: 0,5x1 mm, oval, variable Färbung) auf die Blattunterseite abgelegt werden. Die nach 1-2 Wochen schlüpfenden Larven (jung: 5-6 mm, dunkel gefärbt; alt: 12-15 mm, Kopf schwarz, gelb-grün gefärbter Körper mit warziger, dunkler Oberseite) leben zunächst gesellig auf der Blattunterseite (früh: Fensterfraß, später: Skelettierfraß), vereinzeln sich dann aber später aber. Beim Fraß gestörte Larve geben ein tropfenförmiges Sekret aus, das durch eine seitlich gelegene Drüsenreihe abgesondert wird. Die Verpuppung erfolgt (meist) auf der Blattunterseite in einer kopfüber hängenden Puppe (ca. 10 mm, dunkel gefleckt). Die Käfer der zweiten bzw. dritten Generation (sofern ausgebildet) treten etwa im Juli bzw. August/September auf. Die Käfer sterben alsbald nach der Eiablage. Es überwintern wie geschildert die Käfer, wobei die Weibchen noch im Herbst teils aber auch erst im Frühjahr begattet werden.
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